JETZT BUCHEN

X

JETZT BUCHEN

Nachte V
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Reisen Sie mit Kindern? V

Anzahl der Erwachsenen V
1 2 3 4
Anzahl der Kinder V
1 2 3
Alter des Kindes 1 V
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Alter des Kindes 2 V
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Alter des Kindes 3 V
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Letztes Angebot

Verwenden Sie das Rabattcode VENEZIA2014 bis zum 30. September 2014 und Sparen Sie 10%
Hotel Carlton on the Grand Canal
Hotel Carlton on the Grand Canal
CHC SHOPENTDECKEN SIE DAS UNIVERSUM VON CHCCHC SHOP
Route 6

Route 6

Unser sechster Rundgang ist eine Entdeckungstour durch den Stadtteil Dorsoduro.

Wir nehmen das Vaporetto Nummer 1 an der Haltestelle Ferrovia direkt gegenüber dem Hotel Carlton on the Grand Canal und steigen an der Haltestelle Accademia direkt vor der Holzbrücke aus, von der man eine wunderschöne Aussicht hat (bitte kaufen Sie KEIN Vorhängeschloss, um es am Brückengeländer zu befestigen: Das Bußgeld für Beschädigungen des baulichen Erbes – und dazu gehört auch das widerrechtliche Anbringen von Vorhängeschlössern an Baudenkmälern – ist empfindlich hoch und kann bis zu 3000 Euro betragen).

Vor der Accademia-Brücke befindet sich die Scuola della Carità (1260), die älteste und wichtigste der sechs großen venezianischen Scuole. Heute ist sie Sitz der Accademia-Galerie.

Hier können wir die venezianische Malerei in ihrer vollen Intensität bewundern. Aufgrund ihrer byzantinischen Wurzeln zeichnete sie sich seit jeher durch eine besondere Farbenpracht aus, die durch das Vorhandensein hochwertiger Pigmente erst möglich wurde, mit denen Venedig ganz Europa belieferte. Zu den berühmtesten hier ausgestellten Künstlern zählen Giorgione, Giovanni Bellini, Veronese, Vittore Carpaccio, Tintoretto, Tizian, Tiepolo, Canaletto und Guardi.

Wir verlassen die Galerie wieder und gehen zum Haus von Peggy Guggenheim: Palazzo Venier dei Leoni. Er wird auch Palazzo Non Finito („nie fertiger Palast“) genannt, weil die Arbeiten 1759 schon kurz nach dem Baubeginn wieder eingestellt und die Oberetagen nie gebaut wurden.

Nach dem Tod der exzentrischen Peggy Guggenheim wurde dieser faszinierende Bau ein für Besucher geöffnetes Museum für moderne Kunst. Die Säle beherbergen eine der bedeutendsten Sammlungen von Kunstwerken des 20. Jahrhunderts, u.a. Werke von Picasso, Pollock, Miró, Mondrian, Magritte, Kandinsky, De Chirico und Klee.

Von hier aus gehen wir weiter bis zum grandiosen Sakralbau Baldassare Longhenas, der Salute-Kirche. Die Kirche wurde zum Dank für das Ende der Pest errichtet, die 1630 in weiten Teilen Europas wütete. Der phantastische Bau erhebt sich über einem 16stufigen Treppenaufgang und bildet die Wasserscheide zwischen dem Giudecca-Kanal und dem Canal Grande.

Weiter geht es am Ufer entlang bis zu der Stelle, an der sich seit dem 15. Jahrhundert der venezianische Zollpunkt befand. Heute ist dort das neue Zentrum für Gegenwartskunst mit der Dauerausstellung der Werke aus der Sammlung Francois Pinault untergebracht.

Wir umrunden die Spitze und spazieren an den Zattere weiter, dem langen Kai gegenüber der Giudecca-Insel. Der Name geht vermutlich auf das italienische Wort zattera (Floß) zurück, da hier einst mit großen Flößen Salz verladen wurde. Am rund einen Kilometer langen Ufer geht es an der Gesuati-Kirche und der Kirche Santa Maria della Visitazione vorbei bis zu den ältesten Teilen der Stadt in der Gegend von San Nicolò dei Mendicoli.

Wir nehmen die Gasse zur Fondamenta San Basegio und gehen am Ufer entlang bis zur Brücke vor der Kirche San Sebastiano aus dem 16. Jahrhundert, in der ein interessanter Gemäldezyklus von Paolo Veronese untergebracht ist. Hinter dem Campo San Sebastiano gehen wir rechts über das erhöhte Campo dell’Arcangelo Raffaele mit der gleichnamigen Kirche.

Weiter geht es am Rio dell’Angelo Raffaele entlang bis zur letzten Etappe dieses Rundgangs: der Kirche San Nicolò dei Mendicoli. Die Kirche steht an einem der ältesten Siedlungspunkte der Stadt und wird auf das 7. Jahrhundert datiert. In der Kirche sind Spuren der im Laufe der Jahrhunderte aufeinander folgenden Umgestaltungen erhalten. Zu sehen ist u.a. ein Werk von Jacopo Palma dem Jüngeren. Der Gesamteindruck der Kirche ist allerdings noch faszinierender als die Gemälde!

Von hier aus folgen wir der Beschilderung in Richtung Bahnhof und erreichen das Hotel Carlton on the Grand Canal in einer Viertelstunde zu Fuß.